Teurer Spaß – Diese teuren Gewohnheiten kannst du einfach ablegen

Coffee to-go vermeiden

Kaffee unterwegs zu kaufen mag die bequeme Alternative sein, doch macht es sich auch schnell auf dem Konto bemerkbar. Denn diese Gewohnheit ist nicht gerade billig: zwischen 2,50€ und 2,95€ kostet ein schwarzer Kaffee to-go durchschnittlich. Mit Milch kommen noch ca. 50 cent drauf – das summiert sich schnell. Wer zum Beispiel drei mal pro Woche Kaffee zum Mitnehmen kauft, liegt bei ca. 30€ im Monat, bei fünf Tagen sind es 50€. Zu Hause oder im Büro Kaffee im to-go Becher zu machen lohnt sich also. Und die Umwelt dankt es dir.

Dispo-Kredite vermeiden

Wie der Coffee to go werden auch Dispo-Kredite vor allem aus einem Grund gewählt: Bequemlichkeit. Einfach das Konto zu überziehen statt extra einen online Kredit aufzunehmen oder sogar auf die nächste Gehaltszahlung zu warten ist oft die unkomplizierteste Option. Doch das kostet, denn Dispo-Kredite haben hohe Zinsen. Daher ist es am besten, diese Gewohnheit gar nicht erst anzufangen und nicht in der Dispo-Falle zu enden.

Spritverbrauch im Auto senken 

Eine einfache Möglichkeit, den Verbrauch zu senken, ist es, regelmäßig den Luftdruck zu checken. Das gerät häufig in Vergessenheit, macht aber einen großen Unterschied im Spritverbrauch. Außerdem lohnt es sich nachzuschauen, was vielleicht nicht im Auto liegen muss. Extra Gepäck ist extra Gewicht und um das zu bewegen, wird zusätzlicher Treibstoff benötigt. Daher beim nächsten Mal die Wasserkästen gleich ausladen und genau überlegen, was mit in den Urlaub muss.

Am meisten Benzin spart man natürlich, wenn man gar nicht Auto fährt. Deshalb, wenn möglich, vielleicht bei der nächsten kurzen Strecke das Fahrrad nehmen oder zu Fuß gehen.

Sinnvolle Gewohnheiten etablieren

Um Kosten zu vermeiden beziehungsweise Geld zu sparen lohnt es sich außerdem einige einfache Gewohnheiten zu etablieren. Das geht ohne großen Aufwand und kann später einen großen Unterschied machen. Jetzt anzufangen lohnt sich also.

Vergleichsportale verwenden

Wenig ist ärgerlicher als nach dem Kauf festzustellen, dass es woanders günstiger gewesen wäre. Das lässt sich ganz einfach vermeiden, indem man Vergleichsportale verwendet. Das kostet etwas Zeit im Vorhinein, doch es zahlt sich aus. Das gilt natürlich auch bei Finanzprodukten. Vor der Kreditaufnahme ist ein Vergleich unerlässlich, um sicherzugehen, dass man auch wirklich das günstigste Angebot findet. 

Wechselgeld sparen

Viel Wechselgeld macht den Geldbeutel schwer und meistens bezahlt man sowieso mit Scheinen. Warum also nicht einfach eine Spardose für das übrige Wechselgeld anlegen? So umgeht man nicht nur das Abzählen an der Kasse, sondern legt ganz natürlich monatlich etwas Geld auf die Seite. Auch wenn du damit wahrscheinlich nicht den nächsten Urlaub finanzieren kannst, kommt so doch erstaunlich viel zusammen. 

Abonnements durchgehen

Immer mehr Dienste bieten Abonnements an. Ob Spotify, Netflix, online Zeitungen oder Gemüseboxen – dabei verliert man schnell mal den Überblick. Deshalb lohnt es sich regelmäßig durchzugehen, welche Abonnements man hat und im nächsten Schritt zu entscheiden, was sich wirklich lohnt. So fallen nicht monatlich Kosten für einen Dienst an, den man eigentlich gar nicht mehr nutzt. Bei Problemen mit der Kündigung von Abonnements und Abo-Fallen hilft die Verbraucherzentrale.

Kurz zusammengefasst: 

Wer frühzeitig teure Gewohnheiten ablegt, kann einiges an Geld sparen. Dazu gehört zum Beispiel der tägliche Kaffee zum Mitnehmen auf dem Weg zur Arbeit, die Gewohnheit die Kreditkarte zu überziehen und wenig spritsparend zu fahren. 

Gewohnheiten die es sich lohnt anzufangen sind zum Beispiel ein Sparschwein für Wechselgeld und das regelmäßige Kontrollieren von sämtlichen laufenden Abos.