5 Tipps für Studenten: So reicht dein Geld

Geld ist als Student oft ein leidiges Thema: Viel Zeit zu Arbeiten bleibt neben dem Studium oft nicht und die Ausgaben sind trotzdem da. Das kann schnell mal zu Geldnot und Stress führen. Deshalb geben wir Tipps und nennen die ein oder andere Möglichkeit, unnötige Ausgaben zu vermeiden und somit mehr Geld zu sparen als das Sparschwein monatlich abwirft. Hier erfährst du, was es sich zu beachten lohnt.

Bafög beantragen 

Auch wenn du vielleicht glaubst, dass du keine Chance auf Bafög hast, lohnt es sich trotzdem oft zu testen, ob du nicht doch berechtigt bist. Dafür verwendest du am besten einen Bafög-Rechner. Vielleicht bekommst du nicht den Höchstsatz, aber auch ein niedrigerer Bafög-Satz um die 200 Euro macht einen Unterschied im monatlichen Budget.

Das gleiche gilt auch bei möglichen Auslandsaufenthalten. Hier ist die Schwelle niedriger als bei regulärem Bafög – du bekommst also auch bei höherem Einkommen deiner Eltern Geld. Informiere dich also rechtzeitig vor deinem Auslandssemester oder -praktikum.

Aufpassen beim Ummelden 

Unnötige Ausgaben lassen sich auch beim Ummelden sparen. Das mag überraschend klingen, doch Schuld ist die Zweitwohnsitz Steuer. Je nach Stadt liegt die bei 5-15 Prozent der Kaltmiete, was eine erhebliche Summe ausmacht. Deshalb ist es in den meisten Fällen empfehlenswert, den Hauptwohnsitz zu verlegen. Das hat keine Nachteile und bedeutet auch, dass alle relevante Post automatisch an deine neue Adresse geschickt wird. Wer den Erstwohnsitz nicht an den Studienort verlegen möchte, hat die Möglichkeit die Kosten steuerlich geltend zu machen und so zu sparen.

Über Spar-Angebote für Studenten informieren 

Nichts ist ärgerlicher als nach einer Anschaffung herauszufinden, dass man Rabatt bekommen hätte können. Das gilt vor allem für teure Geräte wie Computer oder iPads. Doch genau hier kann man als Student oft sparen. Apple bietet beispielsweise sogenannte Bildungspreise an, mit denen man einiges sparen kann. Aber auch die Uni hat oft einige Deals, die sich lohnen: Programme wie das Microsoft Office Paket können Studenten meist umsonst nutzen und andere Anwendungen, wie das Adobe Paket, können häufig preisreduziert erworben werden.

Semesterferien langfristig planen

Um nicht nur zu sparen, sondern etwas Geld dazu zu verdienen lohnt es sich die Semesterferien langfristig zu planen. Und das nicht nur, um sich für einen Ferienjob zu bewerben: Eine einfache Möglichkeit etwas mehr Geld in die Kasse zu treiben ist es die Wohnung oder das Zimmer zeitweise unterzuvermieten, während man nicht am Studienort ist.

Haushaltsbuch und Budget

Um einen Überblick über die eigenen Ausgaben zu haben und so Überraschungen am Ende des Monats zu vermeiden, lohnt es sich ein Budget festzulegen. Das kannst du im Anschluss ganz einfach in einem Haushaltsbuch tracken. Hier trägst du alle deine Ausgaben ein und weißt so ganz genau, welche Fixkosten du hast und wieviel für Lebensmittel, Transport und anderes ausgibst.

Das mag altmodisch klingen, muss es aber nicht sein: Ein Haushaltsbuch muss kein staubiges Notizbuch sein – es geht auch digital. Es gibt zahlreiche Programme für Desktop und Smartphone, die diese Aufgabe für dich übernehmen. Natürlich kannst du dich auch einfach auf deine EC oder Kreditkartenabrechnung verlassen. Hast du allerdings mehr als eine Karte, wird das schnell kompliziert. Außerdem stellen Haushaltsprogramme deine Ausgaben in den verschiedenen Kategorien anschaulich dar und bieten so einen besseren Überblick. 

Fazit ist: Ein bisschen Aufwand lohnt sich. Was anfänglich mühsam klingen mag, wird nach wenigen Monaten bereits zur Routine und du musst dir um dein Geld nicht mehr täglich Gedanken machen.